Verdränger
Wir haben es geschafft!
Die erste Produktionsreihe unseres G60 Verdrängers RPM ist fertig gestellt und ab sofort
zum Einführungspreis von € 599,- inkl. MwSt. käuflich bei uns, ab Lager, zu erwerben.

Mit der Entwicklung, der nun fertiggestellten Sensation in der G-Lader-Szene, haben wir vor gut drei Jahren begonnen. Unsere Idee war die Geschichte des G60 G-Laders auf unbestimmte Zeit zu verlängern und das anfälligste Bauteil des G-Laders, den Verdränger, in einer optimierten und somit haltbareren Variante zu produzieren.

Eigentlich war klar das für die Produktion nur eine Magnesiumlegierung in Frage kommt, da das Original von VW ebenfalls mit einer solchen Legierung hergestellt wurde. Die Dichte dieses optimalen Werkstoffes liegt bei 1,8…1,83 kg/dm³
Als wir uns jedoch um dieses Material bemüht hatten wurde klar, dass die Produktion bei diesem Materialpreis nicht sinnvoll und zukunftsorientiert ist. So sollte das Material, ohne Bearbeitung, für einen Verdränger 511,- Euro kosten was dann einer Gesamtsumme inkl. der Bearbeitung von ca. 1.000,- Euro entsprochen hätte, für uns eine irrelevante Rechnung weil für uns von vorne herein feststand, dass wir die Geschichte des G-Laders nur verlängern können wenn der Verdränger bezahlbar ist. Uns kam dann der Gedanke, das ein Versuch mit Aluminium das Preisproblem vielleicht lösen kann. Gedacht getan! Das Material (Aluminium) wurde gekauft und auf einem CNC-Bearbeitungszentrum gefräst. Vorher hatten wir das Programm zur Bearbeitung, anhand der entwickelten Informationen, geschrieben und so konnte es direkt losgehen.
Nachdem der erste Verdränger (einige werden sich noch an die damals gute Nachricht auf unserer Homepage erinnern) fertiggestellt war dachten wir das ein Ersatzteilproblem des G60 G-Laders, nun endlich gelöst wäre, jedoch wurden wir schon bei Überprüfung des Gewichtes enttäuscht: Der Aluminium - Verdränger war/ist genau 396 Gramm zu schwer (siehe Bild Waage) was aus der Dichte dieses Werkstoffes resultiert, die Dichte liegt bei 2,7 kg/dm³.
Genau wie andere, namhafte Firmen, haben auch wir selbstverständlich versucht die Kunststoffvariante als Alternative zu verwirklichen. Auch uns ist geläufig das moderne Kunststoffe, die kostengünstig zu erwerben sind, viele Aufgaben erfüllen können und andere alternative Werkstoffe ersetzten. Dies spiegelt sich in der häufigen Verwendung im Automobilbau bei hoch belasteten Bauteilen wieder. Wir haben ermittelt, dass die mechanischen Eigenschaften dieses Werkstoffes mit den vorgegebenen Anforderungen nicht übereintreffen (Antriebsverhalten, Wärmeausdehnung, spez.. Gewicht etc.). Nachdem wir diese Ergebnisse hatten haben wir das Projekt, auch um die Kosten niedrig zu halten, wegen nicht absehbarer Erfolgschancen abgebrochen. Das Gewicht der Testteile lag zwischen 400 und 450 Gramm, also deutlich zu niedrig, welches sich aus der zu geringen Dichte dieses Werkstoffes von 1,1 kg/dm³ ergibt.
Nicht nur alleine die Zeit- und Geldinvestition in dieses Projekt, sondern auch unser Ehrgeiz die Aussage wahr zu machen, dass wir einen optimierten Verdränger auf den Markt bringen, haben uns dazu veranlasst weiter dran zu bleiben.
Um dieses Projekt realisieren zu können, war die Herstellung einer Druckgussvorrichtung unumgänglich wobei auch wir wussten dass das Druckgussverfahren normalerweise der Autoindustrie, auch wegen den immensen Kosten, vorbehalten ist. Die selbstentwickelte Vorrichtung hat es uns exklusiv ermöglicht RPM Verdrängerrohlinge im Druckgussverfahren zu produzieren und somit die Bearbeitungszeit und die damit verbundenen Kosten drastisch zu senken.
Nach der Fertigstellung unseres ersten Rohlings haben wir als erstes das von uns errechnete Gewicht auf der Digitalwaage verglichen, Ergebnis: 712 Gramm (siehe Bild Waage).
Die Länge der von uns eingefrästen Dichtleistenaufnahme beträgt 350mm und hat eine Breite von 1,40mm. Die Montage der Sintimid Dichtleisten (beige) wird somit ebenfalls ermöglicht. Die geänderten Abmessungen dienen dazu, die Wandung der Dichtleistenaufnahme zu verstärken und somit die Gefahr des Ausbrechens zu minimieren.
Zusätzlich wurde jeder Verdränger an 6.300 verschiedenen Stellen optisch vermessen, um die RPM Qualität zu gewährleisten. Dann haben wir den ersten Verdränger zum Testen unter Realbedingungen in unser Firmentestauto (Golf II G60 Rallye) verbaut. Nach anfänglich wenig Kilometerleistung hat sich die Testphase auf insgesamt 7.500km ausgedehnt. Von Anfang an wurde mit einem 68er Laderrad gefahren um auch die Standfestigkeit durch höheren Ladedruck und höhere Drehzahlen zu berücksichtigen.

